Mahnwache am Welttag gegen Hinrichtung – Genf

Dieses Jahr wurde der Welttag gegen die Hinrichtung den Frauen gewidmet, die sich in der Gefahr der Hinrichtung befinden. Iran ist das zweite Land in der Welt mit einer hohen Zahl an Hinrichtungen und gemessen an der Bevölkerungszahl steht Iran an erster Stelle. Frauen sind eines der Opfer dieser menschenfeindlichen Politik.

In Solidarität mit den inhaftierten Frauen und Männern, die sich jetzt in den berüchtigten Gefängnissen des Regimes unter Folter und in der Gefahr der Hinrichtung befinden, veranstalteten wir am 8. Oktober eine Mahnwache vor der UNO in Genf. 
Mit dieser Mahnwache appellierten die Teilnehmer an die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen den internationalen Druck auf das iranische Regime zum Stop der Hinrichtungen zu verstärken. Sie äusserten ihre grosse Besorgnis über die Situation von Gefangenen im Iran, weil jetzt Raisi – der selbst einer der Verantwortlichen für das Massaker an 30000 Gefangenen im Jahr 1988 war – seit September als Präsident im Amt ist. 
Während dieser Mahnwache wurde ebenfalls eine Ausstellung über das Massaker von 1988 gezeigt und gleichzeitig drückten die Teilnehmer ihre Solidarität mit den Familienangehörigen der Hinrichtungsopfer aus.