Aufruf von Verein Welle an die internationale Gemeinschaft zur Verteidigung der Menschenrechte zur Verhinderung von Folter und Hinrichtungen der verhafteten Teilnehmer der friedlichen Demonstrationen gegen die religiöse Diktatur der Mullahs im Iran

Die in den letzten Tagen verhafteten Teilnehmer der friedlichen Demonstrationen gegen das Mullah-Regime im Iran sind der grossen Gefahr der Missachtung jeglicher grundlegenden Menschenrechte und besonders der Folter und Hinrichtung in den Gefängnissen der Diktatur ausgesetzt.  Das Regime will einige dieser Verhafteten dazu zwingen in Fernsehshows aufzutreten. Kazem Anbarlui, der Chefredakteur der staatlichen Zeitung Resalaat schrieb gestern in seinem Leitartikel „die Rechts- und Sicherheitsbehörden müssen einige der Verhafteten zur besten Sendezeit in Fernsehshows vorführen, damit sie der Bevölkerung erklären aus welchem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld sie stammen.“

Verein Welle bittet die internationale Öffentlichkeit und alle Menschenrechtler und Menschenrechtsorganisationen gegenüber der barbarischen Unterdrückung der friedlichen und wehrlosen Demonstranten nicht zu schweigen und nicht tatenlos zuzusehen, sondern mit allen möglichen und wirksamen Schritten Druck auf das Mullah-Regime auszuüben, um Folter, Ermordung und Unterdrückung der in den letzten Tagen verhafteten friedlichen Demonstranten im Iran zu verhindern.

  • 1.Januar 2018-Verhaftung von mehr als 8000 der friedlichen und zum grössten Teil jungen Demonstranten in verschiedenen Städten des Irans
    Die religiöse Diktatur im Iran hat - in den erst Tagen der landesweiten friedlichen Demonstrationen -  aus Angst vor der stetigen Zunahme der Proteste, mit der willkürlichen Verhaftung von mehr als 8000 friedlichen meist jungen Demonstrationsteilnehmern begonnen. Das Mullah-Regime versucht mit der Verletzung aller grundlegenden Menschenrechte, mit Verhaftungen und mit Ermordungen und Hinrichtungen, die Bevölkerung von der Weiterführung sowie Zunahme der Demonstrationen, abzuhalten. 
     
  • 1.Januar 2018-Verhaftung von mehr als 200 Demonstrationsteilnehmern im Zentrum der Hauptstadt Teheran
    Der stellvertretende Sicherheitskommandeur von Teheran gab gestern bekannt, dass  allein auf dem „Revolutions“- und auf dem „Mossadegh-Platz im Zentrum von Teheran mehr als 200 Teilnehmer der friedlichen Demonstrationen verhaftet worden sind.
     
  • 1.Januar 2018
    Ali Azadeh, Gouverneur der iranischen Zentralprovinz erklärte gestern in einem Presse-Interview, dass am Tag zuvor in der Stadt Arak mehr als 100 Demonstrationsteilnehmer verhaftet wurden. Er betonte: „Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen durch die Informationen, die wir bekommen werden, noch viel mehr Demonstrationsteilnehmer identifizieren und verhaften können.“ 
     
  • 1.Januar 2018
    Die staatliche Nachrichtenagentur Mehr schrieb in Bezug auf Äusserungen des Obersten Staatsanwalts in der Stadt Kashan, dass man mit den Demonstrationsteilnehmern hart umgehen werde. Die Sicherheitskräfte werden jeder Art von widerrechtlicher öffentlicher Versammlungen mit absoluter Härte und den Gesetzen entsprechend begegnen. 
     
  • 1.Januar 2018
    Habibollah Khodjasteh-Pour, stellvertretender Sicherheitschef des Gouverneurs der Provinz Lorestan gab bekannt, dass in den Städten Nourabad und Darudi sowie im Zentrum der Provinz mehrere Demonstrationsteilnehmer von den Sicherheitskräften verhaftet worden sind. 

Spenden