Lebensrettung der Verhafteten während der Bürgerproteste 2019 und 2020, die in der Gefahr von Folter und Hinrichtung sind

Datum: 14.01.2021

Ein Jahr nach den landesweiten Protesten im November 2019 und im Januar 2020 im Iran, bei denen mehr als 1500 der friedlichen Demonstranten getötet und mehr als 12000 Menschen verhaftet wurden, sind immer noch eine grosse Zahl der Verhafteten in den Gefängnissen der Mullah-Diktatur in der Gefahr von Folter und Hinrichtung. Darum setzt Verein Welle nachwievor seine Kampagne zum Stopp von Hinrichtung und Folter der Gefangenen fort. 
 

Das Ziel dieser Kampagne ist die Lebensrettung der Verhafteten während der Bürgerproteste 2019 und 2020 sowie die Verhinderung eines neuen Massakers ähnlich wie das Massaker an 30000 politischen Gefangenen im Jahr 1988 in den Gefängnissen der religiösen Diktatur im Iran. Wir konnten mit ähnlichen Kampagnen aufgrund unserer positiven Erfahrungen und Dank der finanziellen Unterstützung von Verteidigern der Menschenrechte und des Friedens durchführen und grosse Erfolge damit erreichen und das Leben von Tausenden Menschenrechtsaktivisten, Gefangenen und Dissidenten, die im Iran in der Gefahr eines Massakers waren, retten. 

Diese Kampagne wurde mit grossen Bemühungen von Verein Welle sowie mithilfe der Verstärkung des internationalen Drucks auf das im Iran herrschende Mullah-Regime und einer grossen Öffentlichkeitsarbeit, mit der Veranstaltung von Konferenzen und Menschenrechtsveranstaltungen, Demonstrationen zur Aufklärung der Öffentlichkeit sowie mithilfe von Persönlichkeiten, Menschenrechtsaktivitsten und Parlamentariern aus verschiedenen Ländern, besonder aus der Schweiz, durchgeführt.

In der derzeitigen Krisensituation im Iran aufgrund der grossen Ausbreitung der Corona-Pandemie und den furchtbaren hygienischen Zuständen in den Gefängnissen im Iran, ist diese Kampagne von besonderer Wichtigkeit und Bedeutung für die Rettung von Menschenleben.

In diesem Zusammenhang bitten wir Sie alle nachwievor um Ihre Unterstützung und Hilfe, um in dieser Notsituation das Leben der inhaftierten Menschenrechtsaktivisten in den Gefängnissen im Iran retten zu können. 
 

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