Sofortiger Hinrichtungsstopp für alle, die bei den jüngsten Bürgerprotesten im Iran inhaftiert wurden

Jan.2023

Bisher wurden bei den jüngsten Bürgerprotesten im Iran mehr als 30.000 Demonstranten festgenommen, und mindestens 2.000 von ihnen droht unmittelbar die Hinrichtung. Das Mullah-Regime hat am 8. und 12. Dezember mit den Hinrichtungen begonnen, die ersten Opfer waren zwei 23-jährige Protestteilnehmer. Dieses schockierende Verbrechen muss so schnell wie möglich gestoppt werden.
Seit mehr als 3 Monaten finden Proteste für Freiheit und Menschenrechte im Iran statt. Daran beteiligen sich besonders Frauen und Jugendliche, aber auch immer mehr Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und fordern ihre grundlegendsten Menschenrechte ein. Das unmenschliche Mullah-Regime versuchte, die friedlichen Demonstrationen der Menschen mit allen möglichen Methoden zu unterdrücken, einschliesslich direkter Schüsse, aber trotz der Tötung von mehr als 750 Demonstranten, darunter mehr als 69 Kinder, ist das Regime nicht in der Lage, diese grosse Bürgerbewegung aufzuhalten.

In den vergangenen Jahren war die Hinrichtung immer ein Hauptrepressionsmittel der Mullahs, um mit der Schaffung einer Angst und Schreckensatmosphäre Proteste der Bevölkerung für ihre Rechte zu verhindern.Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat das Mullah-Regime weltweit die höchste Zahl an Hinrichtungen, insbesondere bei Hinrichtungen von Jugendlichen und öffentlichen Hinrichtungen.

Am 8. Dezember wurde der erste festgenommene Demonstrant hingerichtet. In einem menschenverachtenden Akt haben die im Iran herrschenden Mullahs den 23-jährigen Mohsen Shekari nur wegen seiner Teilnahme an den friedlichen Demonstrationen in einem illegalen Schau-Prozess zum Tode verurteilt und ohne vorherige Ankündigung hingerichtet.
Am 12. Dezember, nur zwei Tage nach dem internationalen Tag für Menschenrechte, wurde der 22-jährige Sportler Majidreza Rahnavard öffentlich gehängt. 

Derzeit droht einer grossen Zahl der Festgenommenen, darunter Dr. Hamid Ghareh Hassanlou und vielen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, wie z.B. dem 16-jährigen Amir Ali Gholami, die Hinrichtung.

Neben internationalen Appellen, insbesondere an den Hohen Kommissar für Menschenrechte, die Vereinten Nationen und den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Mahnwachen und Öffentlichkeitsarbeit hat Verein Welle eine internationale Kampagne gestartet, um die Hinrichtung und Folter von inhaftierten Protestteilnehmern, insbesondere von Frauen und Jugendlichen, zu verhindern.
Wir haben die jahrelange Erfahrung gemacht, der einzige Weg ist, immer mehr internationalen und juristischen Druck auszuüben sowie mit immer mehr Veröffentlichungen. Mit kontinuierlichen Kampagnen und Druck können wir den Mullahs die Hände binden und Hinrichtungen verhindern.

 

Bitte helfen Sie uns mit Ihren besten Möglichkeiten. Jede Minute zählt und jede
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