Ein erster Erfolg durch gemeinsamen Einsatz!!!

Updated:24.07.2020

Todesurteile dreier Demonstranten vorläufig ausgesetzt

Am 16. juli 2020 zwang eine internationale Kampagne die religiöse Mullah-Diktatur im Iran, die Todesurteile gegen drei junge Männer, die an den landesweiten Iran Bürgerprotest im vergangenen November teilgenommen hatten, bis auf weiteres auszusetzen!!!
Der Verein Welle setzte sich mit allen Möglichkeiten für diese Aktion ein. Die Kampagne wurde bis heute auf verschiedenste Weisen von 11 Millionen Weltbürgern, u. a. Juristen, Regierungsvertretern sowie internationalen Menschenrechtspersönlichkeiten unterstützt. 
In dieser Kampagne waren die Freunde von Verein Welle in der Schweiz mit umfangreicher Korrespondenz und Unterstützung aktiv und wirkungsvoll präsent.
Diese Kampagne wurde ebenfalls von den verschiedenen UNO-Experten unterstützt, was dann letztlich den Stopp der Hinrichtung dieser drei jungen Männer zur Folge hatte.

Verein Welle setzt diese Kampagne für den Hinrichtungsstopp und für die Lebensrettung dieser 3 jungen Männer und aller anderen Gewissensgefangenen in Lebensgefahr fort...

Was ist das Projekt?

Das Hinrichtungsurteil gegen 3 Teilnehmer an den landesweiten Bürgerprotest im November 2019 wurde trotz grosser internationaler Proteste vom obersten Gericht des religiös-fundamentalistischen Regimes im Iran am 14. Juli 2020 bestätigt. 
Diese 3 jungen Männer Amir Hossein Moradi, 26 J.; Saeed Tamjidi, 28 J. und Mohammad Rajabi, 26 J. sind nur wegen ihrem friedlichen Protest gegen die Diktatur im Iran zum Tode verurteilt worden.


Verein Welle hat in einem Appell am 29. Juli 2020 zum Stopp der Hinrichtung dieser drei jungen Männer und ihrer sofortigen Freilassung aufgerufen. Gemäss internationaler Institutionen war die Verurteilung von Amir Hossein, Saeed und Mohammad unrechtmässig und die drei wurden Misshandlungen sowie psyschischer und körperlicher Folter – wie z.B. mit Elektroschocks – ausgesetzt um von ihnen falsche Geständnisse zu erzwingen.


Verein Welle appelliert nochmals an den UNO-Generalsekretär, an den UNO-Menschenrechtsrat sowie an alle menschenrechtlichen Organisationen und Persönlichkeiten sich dringend für den endgültigen Stopp der Hinrichtung der drei jungen Männer einzusetzen sowie eine internationale Untersuchungskommission in den Iran zu entsenden, um sich ein Bild von der Situation dieser Drei sowie von den anderen mehr als 12000 verhafteten friedlichen Demonstranten der Novemberproteste von 2019 in den Gefängnissen, die ebenfalls in der Gefahr der Folter und Hinrichtung sind, zu machen. 

 

Für unsere Menschenrechtsarbeit bitten wir dringend um Ihre Hilfe! 

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